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Was ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

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42% — 50%

Ableh­nungs­quo­te der staat­li­chen Erwerbs­min­de­rungs­ren­te [1]

Seit 2001 gibt es die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te. Die­se zahlt Ange­stell­ten und den­je­ni­gen, die in die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len, eine Ren­te bei teil­wei­ser oder vol­ler Erwerbs­min­de­rung.

Grund­vor­aus­set­zung ist, dass die Per­son auf nicht abseh­ba­re Zeit weni­ger als 6 Stun­den täg­lich irgend­ei­ner beruf­li­chen Tätig­keit nach­ge­hen kann.

Die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te ist noch an wei­te­re Bedin­gun­gen geknüpft und ins­be­son­de­re die vol­le Erwerbs­min­de­rung wird oft abge­lehnt. Des Wei­te­ren reicht die Ren­te oft nicht aus, die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te beträgt in der Regel ca. 30 — 40% des bis­he­ri­gen Brut­to­ein­kom­mens.

Die pri­va­te Erwerbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (EU) stockt die staat­li­che Ren­te auf. Sie ist ein zusätz­li­cher Bau­stein für die Absi­che­rung bei Aus­fall des Ein­kom­mens. Tat­sa­che ist, den wenigs­ten rei­chen 30% ihres Gehal­tes aus, um den aktu­el­len Lebens­stan­dard zu hal­ten.

Unter­neh­mer, Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler sind nicht auto­ma­tisch durch die gesetz­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te abge­si­chert und ver­wen­den die EU oft­mals als Grund­ab­si­che­rung.

Was leistet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

Die EU zahlt eben­so wie die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te in der Regel eine monat­li­che Ren­te aus. Die Höhe der Ren­te wird von Ihnen fest­ge­legt und beein­flusst damit direkt die Höhe Ihrer Bei­trä­ge.

Vor­aus­set­zung für die monat­li­che Ren­te ist, dass Sie auf Grund von Krank­heit weni­ger als eine bestimm­te Anzahl an Stun­den pro Tag arbei­ten kön­nen. In der Regel sind es zwi­schen drei und sechs Stun­den pro Tag.

Dabei zählt nur, dass Sie über­haupt kei­ner beruf­li­chen Tätig­keit mehr nach­ge­hen kön­nen. Es reicht also nicht nur, dass Sie ihren jet­zi­gen Beruf nicht aus­üben kön­nen.

Die EU kommt dabei in 3 Vari­an­ten:

  • Als eigen­stän­di­ge EU,
  • als Zusatz­ver­si­che­rung zu Risi­ko­le­bens­ver­si­che­run­gen oder
  • als Zusatz­ver­si­che­rung zu Kapi­tal­le­bens- oder Ren­ten­ver­si­che­run­gen.

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385€ / 711€

Durch­schnitt­li­che Monats­hö­he teil­wei­ser bzw. voll­stän­di­ger staat­li­cher Erwerbs­min­de­rungs­ren­te [1]

Wer sollte eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen?

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44 Jah­re

Durch­schnitt­li­ches Alter bei Aner­ken­nung einer Berufs- oder Erwerbs­un­fä­hig­keit [2]

Die EU und die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung haben das­sel­be Ziel: das der Aus­fall eines Ein­kom­mens nicht zum finan­zi­el­len Ruin führt.

Dabei wird die EU oft als klei­ne­re Vari­an­te der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung gese­hen. Sie kos­tet weni­ger, leis­tet aber auch weni­ger. Daher ist sie ins­be­son­de­re inter­es­sant für Men­schen, für die eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung nicht in Fra­ge kommt.

Ins­be­son­de­re für Unter­neh­mer und Selbst­stän­di­ge ist die EU sehr inter­es­sant. Sie haben kei­ne Ansprü­che auf die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te und die poten­ti­ell hohen Kos­ten einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sind oft abschre­ckend.

Auch für Men­schen, die in soge­nann­ten Risi­ko­be­ru­fen arbei­ten, ist die EU häu­fig die ein­zi­ge Mög­lich­keit den Aus­fall eines Ein­kom­mens abzu­si­chern.

Grund­sätz­lich soll­te jeder Arbeit­neh­mer eine Absi­che­rung für den Fall haben, dass er oder sie nicht mehr arbei­ten kann. Die EU stellt hier­bei das Mini­mum dar und ist sehr emp­feh­lens­wert, ins­be­son­de­re wenn eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung nicht mög­lich ist.

Fragen? Wir haben Antworten.

Die Erwerbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung als Mini­mal­ab­si­che­rung für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler.

Wir mel­den uns inner­halb von 24 Stun­den — unver­bind­lich und so wie Sie es wün­schen.