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Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

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Die häu­figs­ten Grün­de für eine Nicht-Ver­si­che­rung [2]

Zu teu­er 54%
Geld für ande­re Din­ge aus­ge­ben 52%
Auf ande­re Art vor­ge­sorgt 49%
Absi­che­rung durch Partner/Familie 42%
Zu alt/jung für eine Ver­si­che­rung 41%

Ver­ein­facht gespro­chen, sichert die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung (ger­ne mit BU abge­kürzt) den Aus­fall des Ein­kom­mens ab, wenn Sie nicht mehr arbei­ten kön­nen.

Die BU ist ein klei­ner Son­der­fall im Ver­si­che­rungs­we­sen. Kei­ne ande­re Ver­si­che­rung wird gleich­zei­tig als extrem wich­tig ein­ge­stuft und dabei so sel­ten abge­schlos­sen.

Um es in Zah­len aus­drü­cken: Die BU wird durch­gän­gig als eine der fünf wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen genannt, fast jeder fünf­te Deut­sche zählt sie sogar zu den drei wich­tigs­ten Ver­si­che­rung [1]. Aller­dings haben ledig­lich (je nach Umfra­ge und Alter) ca. 16% — 40% eine BU abge­schlos­sen [2].

Der Haupt­grund dafür ist meis­tens der Preis, vie­len stu­fen die BU als zu teu­er ein. Zusätz­lich lie­gen auch oft Irr­tü­mer vor wie z.B. das Unfall­ver­si­che­run­gen eine Berufs­un­fä­hig­keit ein­schlie­ßen wür­den.

Vie­le Men­schen gera­ten hier in ein Dilem­ma: Sind sie jung glau­ben Sie, dass sie kei­ne BU brau­chen, weil ihnen „sowie­so nichts pas­sie­ren wird“ oder das Geld woan­ders gebraucht wird. Sind sie älter, kön­nen die Bei­trä­ge in der Tat hoch sein oder die Ver­si­che­rer neh­men sie schlicht nicht mehr auf.

Was leistet ein Berufsunfähigkeitsversicherung?

Kurz gesagt: Die BU hilft bei der Exis­tenz­si­che­rung, wenn Sie aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht mehr arbei­ten kön­nen.

Die wich­tigs­te Leis­tung der BU ist die Zah­lung einer monat­li­chen Ren­te. Die­se erhält man solan­ge ein vor­her fest­ge­leg­ter Grad der Berufs­un­fä­hig­keit (nor­ma­ler­wei­se 50%) dau­er­haft über­schrit­ten wird.

Deut­li­cher aus­ge­drückt: Solan­ge Sie aus gesund­heit­li­chen Grün­den Ihren Beruf dau­er­haft nicht aus­üben kön­nen, erhal­ten sie ein monat­li­ches „Ein­kom­men“.

Wei­te­re wich­ti­ge Leis­tun­gen umfas­sen Din­ge wie z.B. Wie­der­ein­glie­de­rungs­hil­fen, Bera­tung zu Reha­bi­li­ta­ti­on oder beruf­li­che Reinte­gra­ti­on. In der Regel gilt für alle Maß­nah­men im Bereich BU und bei Krank­heit: Reha vor Ren­te.

Wie hoch die Bei­trä­ge einer BU sind, kann nicht pau­schal gesagt wer­den. Die wich­tigs­ten Aspek­te für die Bei­trä­ge sind das Ein­tritts­al­ter, die Lauf­zeit und der aus­ge­üb­te Beruf. Wie viel Sie ein­zah­len, wirkt sich direkt auf die monat­li­che Ren­te aus, die Sie erhal­ten wer­den.

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29% — 43%

Wahr­schein­lich­keit einer Berufs­un­fä­hig­keit bis zur Ren­te mit 65 [3]

Wer sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

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Ursa­chen der Berufs­un­fä­hig­keit [2]

Psy­chi­sche Erkran­kung 31%
Ske­lett- u. Bewe­gungs­ap­pa­rat 21%
Sons­ti­ge Erkran­kung 15%
Bös­ar­ti­ge Geschwü­re (z.B. Krebs) 15%
Unfäl­le 9%
Herz- und Gefäß­er­kran­kun­gen 7%

Die Emp­feh­lun­gen für die BU sind sehr ein­deu­tig, nicht nur Ver­si­che­run­gen, son­dern auch Ver­brau­cher­schüt­zer und unab­hän­gi­ge Orga­ni­sa­ti­on wie der Bund der Ver­si­cher­ten emp­feh­len:

Mit Blick auf die schwe­ren wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Berufs­un­fä­hig­keit raten wir jedem Berufs­tä­ti­gen, eine Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te abzu­schlie­ßen“ [4].

Die­se kla­re Über­ein­stim­mung liegt ins­be­son­de­re an zwei Punk­ten:

Die staat­li­che Erwerbs­min­de­rungs­ren­te reicht in den sel­tens­ten Fäl­len aus, um den gewohn­ten Lebens­stan­dard zu hal­ten. Sie beträgt in der Regel nur ca. 32% des Brut­to­ein­kom­mens.

Außer­dem sind die Grün­de für eine Berufs­un­fä­hig­keit lei­der viel­fäl­tig und oft alters­un­ab­hän­gig. Der moder­ne Arbeits­all­tag ist stres­sig und gera­de psy­chisch basier­te Berufs­un­fä­hig­kei­ten neh­men immer mehr zu.

Erwäh­nens­wert ist zudem, dass die Ver­wei­ge­rungs­quo­ten der Ver­si­che­rer gering sind. Das bedeu­tet, wenn bei Ver­trags­ab­schluss kei­ne fal­schen Anga­ben gemacht wur­den, ist im Grun­de nur der Grad der Berufs­un­fä­hig­keit aus­schlag­ge­bend. Die­ser wird unab­hän­gig von Ärz­ten fest­ge­stellt, so dass die Ver­si­che­rer sehr wenig Spiel­raum haben Anträ­ge abzu­leh­nen.

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Bei der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung gilt: je frü­her des­to bes­ser (und güns­ti­ger).

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