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Was ist eine D & O Versicherung?

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~ 300 € / Jahr 

Bei­trä­ge güns­ti­ger, aber guter D & O Poli­cen

Die D & O-Ver­si­che­rung kommt ursprüng­lich aus dem angel­säch­si­schem Raum, wobei das D für „Direc­tors“ und das O für „Offi­cers“ steht. Auf Deutsch ent­spricht das Geschäfts­füh­rern/-innen, Vor­stän­den/-innen und Auf­sichts­rä­ten/-innen sowie Mana­gern/-innen. Daher spricht man manch­mal auch von Mana­ger­ver­si­che­rung oder ver­wen­det ähn­li­che Begrif­fe.

Im Prin­zip ist die D & O-Ver­si­che­rung eine spe­zi­el­le ergän­zen­de Form der Berufs- bzw. der Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht­ver­si­che­rung, die ein Unter­neh­men für sei­ne lei­ten­den Ange­stell­ten abschließt.

Der Hin­ter­grund ist grund­sätz­lich der­sel­be, die D & O-Ver­si­che­rung soll ver­hin­dern, dass die lei­ten­den Ange­stell­ten mit ihrem pri­va­ten Ver­mö­gen haf­ten müs­sen. Da die­se in der Regel mehr Ver­ant­wor­tung tra­gen und ihre Ent­schei­dun­gen schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen haben kön­nen, wur­de die­ser eige­ne Ver­si­che­rungs­zweig kon­zi­piert.

Was leistet eine D & O Versicherung?

Die Leis­tun­gen der D & O-Ver­si­che­rung sind zunächst iden­tisch mit denen einer Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht­ver­si­che­rung, ins­be­son­de­re wer­den die­se drei Auf­ga­ben über­nom­men:

  • die Prü­fung ob für den Scha­den gehaf­tet wer­den muss,
  • die Abwehr unbe­rech­tig­ter Ansprü­che,
  • die Zah­lung berech­tig­ter Scha­dens­er­satz­ver­pflich­tun­gen.

Wie bei den meis­ten Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen üblich darf der Scha­den nicht vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ent­stan­den sein.

Dabei deckt die D & O-Ver­si­che­rung Ver­mö­gens­schä­den ab, die sowohl im Innen- als auch im Außen­ver­hält­nis der Füh­rungs­kräf­te auf­tre­ten kön­nen.

Das bedeu­tet, dass sowohl For­de­run­gen vom Unter­neh­men selbst an die Füh­rungs­kräf­te gedeckt sind (Innen­ver­hält­nis) als auch For­de­run­gen von Exter­nen wie z.B. Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Geschäfts­part­nern, etc. (Außen­ver­hält­nis).

Zusätz­lich bie­tet die D & O-Ver­si­che­rung im Gegen­satz zur nor­ma­len Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung zwei Beson­der­hei­ten:

  • Rück­wärts­de­ckung: Die Über­nah­me von Schä­den, die VOR der Ver­trags­lauf­zeit ent­stan­den sind,
  • Nach­mel­de­frist: Die Über­nah­me von Schä­den, die NACH Ver­trags­ab­lauf erho­ben wer­den.

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233.000.000 €

Gesamt­bei­trä­ge D & O Ver­si­che­run­gen in 2017 [1]

Wer sollte eine D & O Versicherung haben?

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~ 6000 Fäl­le / Jahr

Haf­tungs­ver­fah­ren gegen Mana­ger in Deutsch­land [2]

Nach einem eher lang­sa­me­ren Start Ende der Acht­zi­ger Jah­re gehört die D & O-Ver­si­che­rung mitt­ler­wei­le zur Stan­dard­aus­stat­tung von mitt­le­ren und gro­ßen Unter­neh­men. Aber auch klei­ne­re Unter­neh­men, spe­zi­ell in Bran­chen wie Bera­tung, IT oder Finan­zen, haben die Vor­zü­ge schät­zen gelernt.

Das liegt ins­be­son­de­re dar­an, dass bei­de Sei­ten Vor­tei­le genie­ßen, das Unter­neh­men und die ver­si­cher­te Füh­rungs­kraft. Das Unter­neh­men ist abge­si­chert, wenn die Füh­rungs­kraft gro­be Feh­ler macht, und die Füh­rungs­kraft kann sicher sein, dass das pri­va­te Ver­mö­gen intakt bleibt.

Natür­lich macht eine D & O-Ver­si­che­rung erst ab einer gewis­sen Unter­neh­mens­grö­ße Sinn bzw. wenn tat­säch­lich Per­so­nal- und / oder Ver­mö­gens­ver­ant­wor­tung der Füh­rungs­kraft vor­liegt.

Grund­sätz­lich ist die D & O-Ver­si­che­rung fast unein­ge­schränkt zu emp­feh­len. Kon­tak­tie­ren Sie uns und gemein­sam kön­nen wir fest­stel­len, ob und in wel­chem Umfang eine D & O-Ver­si­che­rung für Sie in Fra­ge kommt.

Fragen? Wir haben Antworten.

Die D & O als Grund­ab­si­che­rung der Füh­rungs­kräf­te.

Wir mel­den uns inner­halb von 24 Stun­den — natür­lich kos­ten­los und unver­bind­lich.

 

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