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Was ist die gesetzliche Krankenversicherung?

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72 Mil­lio­nen

Anzahl gesetz­lich Ver­si­cher­ter [1]

Die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) hat ihren Ursprung in den Sozi­al­ge­set­zen die Ende des 19. Jahr­hun­derts von Otto von Bis­marck ein­ge­führt wur­den. Alle Arbei­ter (lies: Arbeit­neh­mer) muss­ten sich durch einen Pflicht­bei­trag in der GKV ver­si­chern, um ein Min­dest­maß an Absi­che­rung zu erhal­ten.

Mitt­ler­wei­le sind die Auf­ga­ben natür­lich viel­fäl­ti­ger gewor­den, der Grund­ge­dan­ke bleibt aber gleich: sichert jedem eine adäqua­te, grund­sätz­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu und das zu Kos­ten die im direk­ten Zusam­men­hang mit dem Ein­kom­men des Ver­si­cher­ten ste­hen.

In Deutsch­land herrscht sogar eine Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht, d.h. jeder der in Deutsch­land wohnt, muss kran­ken­ver­si­chert sein.

Jeder Arbeit­neh­mer (der unter einer bestimm­ten Jah­res­gren­ze ver­dient) ist in der GKV pflicht­ver­si­chert. Hin­zu kom­men frei­wil­lig ver­si­cher­te, die sich auch pri­vat ver­si­chern las­sen könn­ten. Somit sind in Deutsch­land zur­zeit knapp 90% der Ein­woh­ner auf die eine oder ande­re Art und Wei­se gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert!

Die GKV ist eine zen­tra­le Säu­le des Sozi­al­staa­tes und trotz der Feh­ler und Unzu­läng­lich­kei­ten, die sie wahr­lich hat, ein gro­ßer Sie­ges­zug des Sozi­al­staa­tes.

Was leistet die gesetzliche Krankenversicherung?

Alle Leis­tung auf­zu­zäh­len, wür­de gan­ze Bücher fül­len. Die Auf­ga­be der GKV ist es „die Gesund­heit der Ver­si­cher­ten zu erhal­ten, wie­der­her­zu­stel­len oder ihren Gesund­heits­zu­stand zu bes­sern“ und dem­nach sind die Leis­tun­gen aus­ge­rich­tet.

Laut Gesetz müs­sen die Leis­tun­gen „aus­rei­chend, zweck­mä­ßig und wirt­schaft­lich sein und dür­fen das Maß des Not­wen­di­gen nicht über­schrei­ten.“

Dar­aus lei­ten sich die Leis­tun­gen, die bezahlt wer­den ab. Die­se wer­den in regel­mä­ßi­gen Abstän­den neu bestimmt und sind streng gere­gelt. Grund­sätz­lich zahlt die GKV für alle medi­zi­nisch not­wen­di­gen und gän­gi­gen Maß­nah­men.

Dabei wird in der Regel nach dem soge­nann­ten „Sach­leis­tungs­prin­zip“ gehan­delt. Das bedeu­tet, die Ver­si­cher­ten müs­sen bei Ärz­ten, Kran­ken­häu­sern, Apo­the­ken usw. (bis auf vor­ge­schrie­be­ne Zuzah­lun­gen) nichts zah­len.

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217,83 Mrd. €

Leis­tungs­aus­ga­ben GKV in 2017 [2]

Wer sollte sich gesetzlich krankenversichern?

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356,19€ / Monat

Maxi­mal­bei­trag Pflicht­ver­si­cher­ter [3]

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Ver­si­che­rungs­ar­ten, ist die Zuge­hö­rig­keit zur GKV sehr streng gere­gelt. Neben der erwähn­ten Jah­res­gren­ze des Ein­kom­mens, gibt es eine Rei­he an wei­te­ren Bestim­mun­gen, die fest­le­gen ob jemand in die GKV muss oder sich pri­vat ver­si­chern las­sen kann.

Aber GKV ist nicht gleich GKV. Der­zeit gibt es 110 gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen und alle bie­ten unter­schied­li­che Tari­fe, Son­der­kon­di­tio­nen und Schwer­punk­te an.

Grund­sätz­lich steht jedem ein Kas­sen­wahl­recht zu, das heißt, alle an mei­nem Wohn- oder Beschäf­ti­gungs­ort täti­gen Kran­ken­kas­sen ste­hen mir offen. Die Unter­schie­de was Prei­se und Leis­tun­gen sowie Kun­den­ser­vice oder Erstat­tungs­quo­ten angeht, kön­nen hier­bei sehr groß sein.

Ein Wech­sel kann sich also in vie­ler­lei Hin­sicht loh­nen, gera­de wenn Sie beson­de­re Bedürf­nis­se haben oder Ihnen bestimm­te Leis­tun­gen beson­ders wich­tig sind.

Aller­dings soll­ten Wech­sel gut über­legt sein, das Wich­tigs­te muss immer eine gute medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung sein.

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